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Bestattungskult in Österreich


In diesem Artikel wird es vermehrt um die Regelungen des Bestattungswesens ins Österreich gehen. Hierbei wird differenziert zwischen Erdbestattung und Feuerbestattung. Zu beachten ist, dass die Regelung des Leichen-und Bestattungswesens in Österreich den Ländern obliegt. Somit bestehen in Österreich neun Landesgesetze.

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Landesgesetze in Österreich als Leitfaden einer Bestattung

Die Landesgesetze enthalten verschiedene Regelungen die sich teils deutlich unterscheiden. Es herrschen klare Regelungen über die Totenschau, Obduktion, die Leichenbestattung, die Überführung und Enterdigung von Leichen, Urnen und Aschenkapseln, Bestattungsanlagen und Krematorien, Grabstellenbenützungsrecht bei Bestattungsanlagen von Gemeinden, sowie über die Gebühren bei Bestattungsanlagen von Gemeinden. Es lassen sich in Österreich auch bestimmte Bestattungsarten laut Landesgesetz festhalten. Gängig sind, wie in Deutschland, Erdbestattungen und Feuerbestattungen. In manchen Bundesländern ist es ausserdem gestattet den Leichnam, nicht wie gewöhnlich in einem Grab oder Kolumbarium, sondern in einer gemauerten Grabstelle (Gruft) zu beerdigen. Zudem ist es in Niederösterreich, nach Bewilligung der Landesregierung möglich, den Leichnam in einer privaten Begräbnisstätte beizusetzen, sofern diese gemauert ist.


Regelungen bei Feuer-/ und Erdbestattungen

Zu Erdbestattungen:
Grundsätzlich hat in Österreich die Erdbestattung auf Friedhöfen zu erfolgen. Die Landesgesetze sehen jedoch Regelungen und Verfahren vor, welche die Bestattung des Leichnams auch außerhalb von Friedhöfen z.b in einer Gruft erlauben. Eine gesonderte Einwilligung ist aber notwendig. In Tirol gibt es diese Option jedoch nicht.


Zu Feuerbestattungen:
Auch bei einer Feuerbestattung ist die Beisetzung und Aufbewahrung der Urne oder Aschekapsel grundsätzlich auf einem Friedhof, auf einer Naturbestattungsanlage, Urnenhainen oder in Urnenhallen vorgesehen. Der Unterschied von der Feuerbestattung zur Erdbestattung liegt im Bestattungsort. Möchte man eine Bestattung außerhalb des Friedhofes ist es mit einer Urne grundsätzlich leichter eine entsprechende Genehmigung zu erhalten.

 

Quelle: https://www.bestattervergleich.at/

Bild: Shutterstock

 

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Biologisch abbaubare Urnen – Der Zerfallprozess einer Bio Urne

 

Urnen allgemein – biologisch abbaubare Urnen und andere

Eine Urne ist ein Gefäß, welches die Kremationsasche beinhaltet. Allerdings muss man bei dieser einfachen Definition zwei Arten von Urnen unterscheiden. Normalerweise dient die Aschekapsel zur Aufbewahrung der Asche im Krematorium nach dem Verbrennungsprozess. Krematorien stellen diese Kapseln bereit. Die Aschekapseln sind aber sehr schlicht gehalten, da sie lediglich ein Mittel zum Zweck sind. Eine Schmuckurne ist das Dekorationsgefäß in die die Aschekapsel gestellt wird. Im Allgemeinen, wenn von einer Urne gesprochen wird, ist eine Schmuckurne gemeint. Mache Urnen vereinen die Funktion der Aschekapsel und der Schmuckurne, in der Regel sind aber in Deutschland Aschekapsel und Schmuckurne getrennt.

Urnen werden aus diversen Materialien gefertigt:
•    Urnen aus Metall
•    Holzurnen
•    Keramik Urnen
•    Bio Urnen
•    Urnen aus Wurzelholz

Zerfall einer Bio Urne – Nicht nur für Holzurnen

Zerfall einer Biourne

Jede Bio Urne durchläuft unter der Erde einen bestimmten Prozess des Zerfalls. Bei jeder Art von Materialien tritt dieser Prozess ein, es gibt lediglich Unterschiede in der Dauer des Zerfalls. Dies ist abhängig davon, aus welchem Material die Bio Urne besteht. Als Kunde sollten sie weniger darauf achten ob es sich um eine Bio Urne, eine Holzurne oder eine andere abbaubare Urne handelt. Das Material spielt hier eine untergeordnete Rolle, konzentrieren sie sich viel mehr auf die Optik – Sie müssen für Ihre Trauer, Ihren Geliebten die passende Urne finden. Die Abbauarbeit der Urne hängt wesentlich mit den Bodeneigenschaften zusammen und dauert zwischen 5-15 Jahre. Sandig luftige Böden beschleunigen den Prozess, Lehm und stehendes Wasser verlangsamen ihn.

Eine Alternative zur Bio Urne – was passiert mit Metallurnen und Keramikurnen

Metallurnen bilden mit der Zeit Roststellen und führen so über einen längeren Zeitraum zur vollständigen Zersetzung der Urne. Bei Keramik Urnen hingegen wird mit Sollbruchstellen gearbeitet. Diese Bruchstellen lassen die Urne ebenfalls im Laufe der Zeit zerfallen.
Für die oberirdische Bestattung in Kolumbarien dürfen auch Steinurnen und Marmorurnen verwendet werden, da diese keinen Prozess des Zerfalls durchlaufen müssen.

 

Steinurnen-Biournen im Vergleich

Anhand der oben festgehaltenen Informationen zu dem Zerfall von Urnen wird nun klar, dass man Stein Urnen beziehungsweise Mamor Urnen lediglich zur Bestattung in Kolumbarien verwenden kann und darf, da bei diesen Urnen kein Zerfall stattfindet.
Gerade anders ist dies bei den Biournen. Durch ihr biologisch abbaubares Material sind sie bestens für eine Erdbestattung geeignet.
Wenn sie Fragen haben, stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

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