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Biologisch abbaubare Urnen – Der Zerfallprozess einer Bio Urne

 

Urnen allgemein – biologisch abbaubare Urnen und andere

Eine Urne ist ein Gefäß, welches die Kremationsasche beinhaltet.    Allerdings muss man bei dieser einfachen Definition zwei Arten von Urnen unterscheiden. Normalerweise dient die Aschekapsel zur Aufbewahrung der Asche im Krematorium nach dem Verbrennungsprozess. Krematorien stellen diese Kapseln bereit. Die Aschekapseln sind aber sehr schlicht gehalten, da sie lediglich ein Mittel zum Zweck sind. Eine Schmuckurne ist das Dekorationsgefäß in die die Aschekapsel gestellt wird. Im Allgemeinen, wenn man von einer Urne gesprochen wird ist eine Schmuckurne gemeint. Machen Urnen vereinen die Funktion der Aschekapsel und der Schmuckurne, in der Regel ist in Deutschland aber Aschekapsel und Urne getrennt.

Urnen sind aus diversen Materialien gefertigt es gibt
•    Urnen aus Metall
•    Holzurnen
•    Keramik Urnen
•    Bio Urnen
•    Urnen aus Wurzelholz

Zerfall einer Bio Urne – Nicht nur für Holzurnen

Zerfall einer Biourne

Jede Bio Urne durchläuft unter der Erde einen bestimmten Prozess des Zerfalls. Bei jeder Art von Materialien tritt dieser Prozess ein, es gibt lediglich Unterschiede in der Dauer des Zerfalls. Dies ist abhängig davon, aus welchem Material die Bio Urne besteht. Als Kunde sollten sie weniger darauf achten ob es sich um eine Bio Urne, eine Holzurne oder eine andere abbaubare Urne handelt. Das Material spielt hier eine untergeordnete Rolle, konzentrieren sie sich viel mehr auf die Optik – Sie müssen für Ihre Trauer, Ihren Geliebten die passende Urne finden. Die Abbauarbeit der Urne hängt wesentlich mit den Bodeneigenschaften zusammen und dauert zwischen 5-15 Jahre. Sandig luftige Böden beschleunigen den Prozess, Lehm und stehendes Wasser verlangsamen ihn.

Alternative zur Bio Urne – was passiert mit Metallurnen und Keramikurnen

Metallurnen bilden mit der Zeit Roststellen und führen so über einen längeren Zeitraum zur vollständigen Zersetzung der Urne. Bei Keramik Urnen hingegen wird mit Sollbruchstellen gearbeitet. Dies Bruchstellen lassen die Urne ebenfalls im Laufe der Zeit zerfallen.
Für die oberirdische Bestattung in Kolumbarien dürfen auch Steinurnen und Marmorurnen verwendet werden, da diese keinen Prozess des Zerfalls durchlaufen müssen.

 

Steinurnen-Biournen im Vergleich

Anhand der oben festgehaltenen Informationen zu dem Zerfall von Urnen wird nun klar, dass man Stein Urnen beziehungsweise Mamor Urnen lediglich zur Bestattung in Kolumbarien verwenden kann und darf, da bei diesen Urnen kein Zerfall stattfindet.
Gerade anders ist dies bei den Biournen. Durch ihr biologisch abbaubares Material sind sie bestens für eine Erdbestattung geeignet.
Wenn sie Fragen haben, stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

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Trauerrituale und Bestattungen in anderen Kulturen

Urnenbestattungen- Ein Übergang in eine andere Welt?

In vielen Kulturen ist der Tod mit einem Übergang in eine andere Welt verbunden. Jede Kultur versteht dabei die Bestattung anders und praktiziert diese auch nach deren Vorstellungen. Im Endeffekt möchte jeder Angehörige einen ehrenvollen Abschied seines geliebten Menschen. Dennoch sind die Ansichten, was mit dem Körper nach dem Tod geschieht, unterschiedlich.

 

Kulturelle Unterschiede? Nicht einfach nur Urne und Feuerbestattung

Der Tod und die Trauer gehen im Buddhismus mit einer Feuerbestattung einher. Hierbei glaubt man, dass der Körper eines Menschen nur geliehen ist, um mit ihm sinnvolles aFeuerbestattung gedenken mit Urne uf der Erde zu verrichten. Wenn also ein Mensch verstirbt, verlässt die Seele den Körper und erhält später einen neuen Körper. Im Buddhismus gibt es keine festgefügten Bestattungsrituale. Die Asche wird oftmals bei einer Seebestattung dem Wasser übergeben. Eine Urne wird wie in Deutschland nicht verwendet. Bei diesem kulturellen Trauerritus wird der Körper eines Menschen, also sozusagen der «Mantel der Seele», sehr nüchtern betrachtet.

Im Hinduismus erfolgt die Bestattung fast gleichermaßen wie der beim Buddhismus. Es folgt auf den Tod eine Verbrennung des Leichnams, welcher dann nach 4 Tagen, in die heiligen Flüsse gegeben wird. Die Hindus glauben das der die körperliche Hülle „vernichtet“ werden muss damit die Seele wiedergeboren werden kann. Das Verbrennen des Körpers ist also die Befreiung der Seele von den Ketten des Irdischen. Hierbei wird ebenso wie im Buddhismus der Körper eines Menschen sehr nüchtern betrachtet und es besteht nur eine geringfügige Verbindung mit der Seele zum Körper

Bei den Muslimen sollte der Tote möglichst noch am selben Tag bestattet werden. Im Islam soll der Tote so wieder gehen, wie er aus dem Mutterleib kam. Deshalb wird der Leichnam gebadet und in ein weißes Gewand gehüllt. Darin Unterscheidet sich der Islam vom Buddhismus, Hinduismus aber auch dem Christentum.  Eine Feuerbestattungen und Urnenbestattungen ist nach islamischen brauch verboten. Im Grab liegt der Tote Mekka zugewandt und die Angehörigen sprechen direkt am Bestattungsort Gebete. Noch bis zu 40 Tage nach dem Tod sind die Angehörigen verpflichtet Trauerkleidung zu tragen.

Im Christentum werden die Toten traditionell zu Hause vom Pfarrer ausgesegnet. Nachdem der Tod eingetreten ist werden Augen und der Mund geschlossen und der Leichnam mit einem Tuch bedeckt. Bei den Katholiken wird zusätzlich ein Sterbekreuz in die gefalteten Hände gelegt und letztendlich noch eine Totenkerze entzündet. Im Christentum ist es den Angehörigen freigestellt, wie sie die Beerdigung verrichten möchten, sofern der Tote zuvor keinen Wunsch geäußert hatte. Die Kirche lehnte die Feuerbestattung Jahrhunderte lang ab, da sie während der Aufklärungszeit von antichristlichen Gruppen propagiert worden war. 

Quellen:

  1. http://www.jesus.de
  2. http://www.berlin.de

 

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